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Alternativer Wolf- und Bärenpark im Schwarzwald

Bärin JurkaNach langen Planungen, Vorbereitungen, Vorarbeiten und viel Überzeugungsarbeit wurde im September der alternative Wolf- und Bärenpark in Bad Rippoldsau-Schapbach offiziell eröffnet. Pünktlich dazu war ein paar Tage davor die erste Bewohnerin des Parks eingetroffen, die Bärin Jurka – übrigens die Mutter von „Problembär Bruno“, der im Sommer 2006 in Bayern erschossen wurde. Jurka ist in Freiheit in Slowenien aufgewachsen, wurde vor zehn Jahren in das italienische Trentino umgesiedelt. Dort wurde sie durch Anfütterung an Menschen gewöhnt, später in kleinen Käfigen gefangen gehalten und hat jetzt endlich wieder eine artgerechte Heimat erhalten.

Jurka soll nicht lang allein bleiben, drei ausgediente Zirkusbären, die im Moment in einer völlig unzureichenden Unterkunft hausen, sollen als nächste Bewohner so schnell wie möglich in den Bärenpark geholt werden.

Die Grundidee des Wolf- und Bärenparks ist, ehemals im Schwarzwald heimische Tierarten in naturbelassenen Freianlagen aufzunehmen und Besuchern die Möglichkeit zu geben, die Tiere in Ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen. Dazu wurden mehrere großzügige Bereiche eingezäunt, in denen die verschiedenen Tierarten unterkommen sollen. In diesen Bereichen haben die Tiere auch die Möglichkeit sich zurückzuziehen, und sind daher nicht unbedingt immer für die Besucher zu sehen. Diese können den Park auf zwei verschiedenen Rundwegen erkunden.

RundwegDer Park befindet sich zwischen Bad Rippoldsau und Schapbach direkt an der Verbindungsstraße, vom großen Parkplatz aus sind es nur ein paar Schritte bis zum Eingang.

Bild oben: Bärin Jurka im Gehege.

Bind unten: Noch ist nicht alles perfekt fertiggestellt im Bärenpark, die fleißigen ehrenamtlichen Helfer sind aber unermüdlich im Einsatz.

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